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FAQ

Wichtige Finanzbegriffe einfach erklärt.

Allgemeine Fragen zu den Fonds

Ein Investmentfonds ist nichts Kompliziertes. Bildlich gesprochen handelt es sich um einen Topf, in den viele Sparer ihr Geld einlegen.
Der Fondsmanager des Fonds legt dann das Geld der Kunden auf den Kapitalmärkten an. Dabei muss er bestimmte gesetzliche Richtlinien und die bei Fondsauflage festgelegten Anlageschwerpunkte beachten. Diese spezifischen Charakteristika des Fonds können im jeweiligen Verkaufsprospekt nachgelesen werden. Bei den B&B Fonds gibt bereits der Name des Fonds einen ersten Hinweis auf die festgelegte Ausrichtung.

Ein Fonds ermöglicht eine breite Streuung der Geldanlage, selbst bei geringen Beträgen. Somit erhalten Sie die Chance auf eine höhere Rendite bei geringerem Risiko.
Eine alte Weisheit sagt: „Lege nicht alle Eier in einen Korb“. Die Investition in einen Einzelwert wie z.B. in eine Aktie oder eine Anleihe ist riskant. Hier hängt die Entwicklung Ihres Kapitals von der Wertentwicklung eines einzelnen Titels ab. Deshalb ist es ratsam in eine Vielzahl von Einzelwerten zu investieren. Dieses Vorgehen wird als Streuung bezeichnet. Genau diese Strategie verfolgt ein Investmentfonds.
Sie können bei den B&B Fonds nicht nur größere Einmalanlagen tätigen, sondern auch mit kleine Beiträgen in Form von Sparplänen in den Genuss einer breiten Streuung kommen.

Um auf Ihre persönliche Risikoneigung und Renditeerwartung eingehen zu können, wurden die vier unterschiedlichen B&B Fonds aufgelegt.
Die Risikobereitschaft und die Renditeerwartung sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Daher wurden von uns vier B&B Fonds mit unterschiedlichen Anlagezielen aufgelegt. Unser angestrebtes Ziel ist es, für jeden Anlegertyp einen passenden Investmentfonds zur Verfügung zu stellen.

Wie aus der folgenden Tabelle zu entnehmen ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit für eine negative Rendite (Rendite von unter 0%) mit der länge der Anlagedauer.


Geprüft für jeden Monat zwischen Januar 1970 und Oktober 2012. Quelle: VZ Vermögenszentrum, F.A.S.; Stand: 31. Oktober 2012.

Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
Fragen zur Anlage

Zunächst einmal können Sie keinen Fonds kaufen, sondern Sie kaufen Anteile an einem Fonds. Diese Anteile werden in einem Depot aufbewahrt. Dieses Depot ist vergleichbar mit einem Sparkonto, auf dem Sie Ihre Ersparnisse ansparen und aufbewahren. Sie haben zwei Möglichkeiten Anteile an einem Fonds zu kaufen. Ihr Depot in dem die erworbenen Fondsanteile aufbewahrt werden, wird von einer Depotbank geführt. An diese Depotbank können Sie:

  • Jeden Monat eine festen Betrag überweisen (mindestens 25€). Für diesen Betrag kauft die Fondsbank dann Fondsanteile und lagert sie dann in Ihrem Depot. Dies wird als Sparplan bezeichnet. In ein Depot kann eine beliebige Anzahl an Fonds gekauft werden. Deshalb können sie auch z. B. zwei oder mehr Sparpläne für zwei oder mehr Fonds anlegen.
  • Wenn Sie schon Geld gespart haben, können sie auch auf einmal von diesem Betrag Fondsanteile erwerben.

Ein Sparplan ist nichts anderes als ein festgelegter Betrag, der jeden Monat in einem Fonds angelegt und somit gespart wird.

Eine jährliche Dynamisierung ist nur beim Abschluss eines Sparvertrages möglich. Dynamisierung bedeutet, dass Ihr Sparbeitrag dynamisch, nämlich einmal im Jahr erhöht wird. Auf diese Weise soll die Inflation ausgeglichen werden, die bei lang laufenden Verträgen andernfalls dafür sorgt, dass die ausgezahlte Summe deutlich weniger wert ist als zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Es ist natürlich möglich, einer Dynamisierung zu widersprechen. In diesem Fall werden einfach die bislang gültigen Prämien weitergezahlt.

Im Gegensatz zu einem Sparplan, bei dem ein Fonds regelmäßig bespart wird, wird bei einer Einmalanlage einmalig Geld in einem Fonds angelegt. Sie können eine Einmalanlage beliebig oft tätigen.

Sparplan ab 25 EUR (monatlich) oder 75 EUR (vierteljährlich), Einmalanlagen in Fonds per Lastschrifteinzug oder Überweisung (Mindestanlage Erstanlage: 500 EUR, Folgezahlungen ab 50 EUR).

Das Depot ist der Ort, an dem die Fondsanteile aufbewahrt werden. Sie können mehrere Fonds in einem Depot aufbewahren. Wir empfehlen Ihnen das Fondsdepot unserer Partnerbank der FIL Fondsbank GmbH (FFB)

Sie können jederzeit einen Teil oder alle Ihre Anteile verkaufen. Dann erhalten Sie Ihr Geld zurück.

Ein Auszahlplan ist das Gegenteil eines Sparplanes. Wenn Sie mindestens 5000 € gespart haben, können Sie sich jeden Monat oder jedes Quartal eine bestimmten Betrag auszahlen lassen.

Fragen zur Sicherheit

Das Fondsvermögen stellt laut Gesetz ein sogenanntes Sondervermögen dar. Im Falle einer Insolvenz der GIP kann das Sondervermögen nicht zur Deckung von Verbindlichkeiten herangezogen werden. Somit hätte eine Insolvenz der GIP keine Auswirkungen auf Ihr Geld. Auch bei der FFB stellt das Fondsvermögen ein Sondervermögen dar, das getrennt vom sonstigen Bankgeschäft geführt wird. Sollte die FFB insolvent werden, müssten Sie Ihren Fonds nur zu einer anderen Bank übertragen lassen. Dies ist laut Gesetz kostenlos möglich.

Das Fondsvermögen stellt laut Gesetz ein sogenanntes Sondervermögen dar. Im Falle einer Insolvenz der GIP kann das Sondervermögen nicht zur Deckung von Verbindlichkeiten herangezogen werden. Zahlen Sie Geld in Ihren Fonds ein, überweisen Sie es von Ihrem Girokonto zur FFB. Beim Verkauf eines Fonds, überweist die FFB das angesparte Geld zurück auf Ihr Girokonto. Es kann auch nur auf ein von Ihnen legitimiertes Girokonto überwiesen werden. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich jemand illegal Zugriff auf Ihr Konto verschafft hätte, könnte er das Geld nur auf Ihr Girokonto überweisen.

Es gibt keine Mindest- und keine Höchstlaufzeit. Wir empfehlen aber eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren.

Eine Kündigung ist jederzeit möglich. Es dauert aber aus technischen Gründen bis zu drei Arbeitstagen, bis das Geld auf Ihrem Konto ist.